Über uns:

Evangelisch

Als Evangelisch bezeichnen wir uns deswegen, weil unsere Wurzeln im evangelischen Glaubensbekenntnis liegen. Wir glauben,wie Luther es lehrte, dass der Mensch aus Gnade gerettet werden muss.

Bewusst Freikirche

Mit dem Begriff Freikirche möchten wir aufzeigen, dass wir auf freiwilliger Basis organisiert sind. Wir taufen keine kleinen Kinder, sondern lehren sie, eine freiwillige Glaubensentscheidung zu treffen. Wir taufen einen Menschen nur auf persönlichen Wunsch nach vollzogener Entscheidung für den Glauben. Unsere Finanzen regeln wir auf freiwilliger Basis, d.h. durch Spenden der Mitglieder und Freunde. Beiträge oder Steuern kennen wir nicht.

Pfingstgemeinde

Dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) sind wir aufgrund unseres Hintergrundes als Pfingstgemeinde angeschlossen. Wir wissen uns mit diesen Gemeinden verbunden, weil wir die gleiche Erfahrung mit der Kraft des Heiligen Geistes gemacht haben, und rechnen auch heute noch mit seiner Wirksamkeit in unserem Leben und Gottesdiensten. Pfingsten ist das Fest, seit dem der Heiligen Geist auf besondere Weise Gott auf dieser Welt erfahrbar macht. Daher kommt auch die Bezeichnung "Pfingstgemeinde", die zuerst von anderen Menschen für uns gebraucht wurde.

"KdöR"

Hinter den Kürzel KdöR verbirgt sich ausgeschrieben die Bedeutung "Körperschaft des öffentlichen Rechts". Der BFP ist Körperschaft des öffentlichen Rechts und ist unser Dachverband, zu dem wir in Deutschland gehören. In unseren Rechten und Pflichten sind wir damit den anderen Kirchen unseres Landes völlig gleichgestellt. Als Gemeinde sind wir allerdings lokal selbständig und für unsere Finanzen und anderen Belange vollkommen eigenständig verantwortlich.

Unser Auftrag als Gemeinde

Unser Auftrag als Gemeinde haben wir in einem Satz zusammengefasst:

"Wir wollen Menschen zu Jesus und in seine Familie (Gemeinde) führen, ihnen helfen, Christus immer ähnlicher zu werden und sie für ihren Dienst in der Gemeinde und ihr Zeugnis in der Welt ausrüsten, um Gottes Namen zu verherrlichen!"

In der FCG geht es also zuerst darum, dass der Gott der Bibel, der sich in Jesus Christus geoffenbart hat, geehrt und angebetet wird. Dann ist es uns wichtig, dass  Menschen in der Gemeinde einen Ort antreffen, an dem sie in ihrer geistlichen Reise vorankommen. Wir verstehen uns als Begleiter und die Veranstaltungen als eine Art Begleitung auf dem Weg, Jesus Christus kennen zu lernen und ihm nachzufolgen.

Was wir glauben:

Glaubensbekenntnis

des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR  

(Auszug aus den Richtlinien des BFP - Fassung März 2003)

Wir glauben und lehren

1. Gott

Wir glauben an den einen ewigen Gott der Bibel, den Schöpfer Himmels und der Erde, der sich uns als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart.

2. Gott-Vater

Wir glauben an Gott den Vater, den Ursprung aller Vaterschaft, der in Barmherzigkeit und Fürsorge sich den Menschen zuwendet und will, dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Deshalb hat er in seiner alle menschliche Vorstellung übersteigenden Liebe seinen Sohn zur Errettung einer verlorenen Welt dahingegeben.

3. Jesus Christus

Wir glauben an Jesus Christus, das fleischgewordene Wort Gottes, gezeugt vom Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. In Ihm hat Gott sich uns Menschen endgültig zum Heil geoffenbart.

Davon gibt die Bibel, die von Gottes Geist inspirierte Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes, als unfehlbare Richtschnur unseres Lebens, Denkens und Handelns Zeugnis.

Als fleischgewordenes Wort Gottes hat Jesus Christus durch Sein stellvertretendes endgültiges Opfer in Seinem Tod am Kreuz ein für allemal das Heil für alle Menschen erwirkt, um nach Auferstehung und Himmelfahrt, zur Rechten Gottes sitzend, sich für uns fürbittend beim Vater zu verwenden.

Wir glauben, dass Jesus, unser Herr, in Kraft und Herrlichkeit wiederkommen wird, den Erretteten zu ewiger Herrlichkeit und den Verlorenen zu ewigem Gericht.

In Ihm lädt Gott alle Menschen als verlorene Sünder ein, Sein Heil durch Buße und Glauben zu empfangen.

4. Heiliger Geist

Wir glauben an den Heiligen Geist, der aufgrund der Erlösung Jesu Christi durch die Wiedergeburt neues Leben in uns schafft und in der Auferstehung aus den Toten zur Vollendung bringt.

Durch die Taufe mit dem Heiligen Geist will der erhöhte Herr alle Gläubigen zum Dienst befähigen. Durch Seine Gegenwart in den Wiedergeborenen bringt Er die Frucht des Geistes hervor. Dabei teilt der Heilige Geist in göttlicher Souveränität verschiedene Gaben, Dienste und Wirkungen zur gegenseitigen Auferbauung der Gläubigen und zum Dienst an der Welt zu.

5. Die Gemeinde

Wir glauben, dass die Gemeinde die von Gott herausgerufene Gemeinschaft der von Sünde Erlösten ist, durch die Er der Welt Sein Heil verkünden lässt.

Sie ist als der Leib Jesu außerdem  der Ort des gegenseitigen Dienstes, zu dem Gott alle Glieder beruft und befähigt.

Durch die Taufe (durch untertauchen) aufgrund des persönlichen Bekenntnisses der Vergebung der Sünden und des Glaubens an Jesus Christus werden die Gläubigen der lokalen Gemeinde hinzugetan. Im Abendmahl verkündigt sie den Tod des Herrn und die gemeinsame Teilhabe an Jesus Christus als dem Haupt der Gemeinde, Seinem Leib, in Erwartung seiner Wiederkunft.

Die Teilhabe an Jesus ihrem Herrn schließt besonders die Heiligung und die glaubensvolle Erwartung auf Heilung und Wiederherstellung des ganzen Menschen ein.

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